
Erstes EKG-Gerät für den Patienten
Zusätzliche
Kontrollmöglichkeit für den Patienten zu Hause
Immer mehr Patienten wünschen bei Krankheiten eine umfassende Aufklärung von
ihrem Arzt und möchten für die Erhaltung ihrer Gesundheit selbst aktiv werden.
Umfassende Aufklärung über Krankheitsbilder und deren medizinischer Therapie kann
heute sogar über das neueste Medium, das Internet erlangt werden. In das Blickfeld
geraten immer mehr die Herzerkrankungen und damit das EKG (Elektrokardiogramm)
als ein wichtiger diagnostischer Parameter. Großes Interesse an ihrer Gesundheit
zeigen Bevölkerungsgruppen ab dem 40. Lebensjahr sowie Sportler.
Ein EKG für Herzüberwachung daheim
Im Mittelpunkt des Interesses steht bei vielen Personen das Herz. Durch die Häufigkeit
der coronaren Erkrankungen und den evtl. daraus resultierenden Folgen wünschen
zahlreiche Patienten eine Herzüberwachung wie beim Arzt. Ein EKG ist in der
ärztlichen Praxis Routine. Mit Hilfe von einem Aufzeichnungsgerät werden die
elektrischen Impulse der Herzaktionen überwacht und anschließend ausgewertet. Mit
dem Cardiocheck stellte die Firma MEDISANA GmbH,
Meckenheim, eine absolute
Weltneuheit anlässlich der Domotechnica 1999 in Köln vor. Der Cardiocheck ist das
erste EKG-Überwachungsgerät für die Anwendung durch Laien. Cardiocheck kann
von jedem Interessierten eingesetzt werden. Gerade bei Erkrankungen der
Koronargefäße oder nach einem überstandenen Herzinfarkt besteht oft eine
permanente Angst bei den Betroffenen vor weiteren unangenehmen Überraschungen.
Man "hört in sich hinein" und möchte eine absolute Sicherheit haben, dass es
dem
Herzen gut geht. Vielfach sind auch die Angehörigen mehr besorgt, als die Erkrankten
selbst. Cardiocheck gibt hier eine Sicherheit durch einen Kurzcheck des Herzens.
Liegen massive Störungen vor, werden diese angezeigt.
Ein bisschen mehr Sicherheit
Cardiocheck bietet dann eine kardiologische Kontrollmöglichkeit, wenn es der
Anwender wünscht. Das Herzkontrollgerät zeichnet über zwei Ableitungen der
Fingerbeeren des linken und des rechten Daumens die Herzpotentiale über 10 sec.
elektronisch auf. Gleichzeitig wird die Herzfrequenz für den gemessenen Zeitraum
ermittelt. Einprogrammierte Mittelwerte des QRS-Kammerkomplexes und der
ST-Strecke des EKG werden mit den gemessenen Werten des Patienten verglichen
und ausgewertet. Weicht die ORS-Strecke von den Mittelwerten ab, wird dies auf dem
Display mit einem oder mehreren * angezeigt. Herzrhythmusstörungen (Arrythmien)
erscheinen als Meldung "ARRHYTMIA" auf dem Display. Ebenso wird die gemessene
ST-Strecke mit einem Standardwert verglichen und Abweichungen durch ein
Aufblinken der T-Welle angezeigt. Dem Benutzer wird empfohlen, die Messung zu
wiederholen, um Artefakte (Meßstörungen) auszuschliessen. Werden die
Warnhinweise erneut angezeigt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Können die
gemessenen Signale für die Ermittlung brauchbarer Daten nicht heran gezogen
werden, meldet das Gerät NOISE auf dem Display. Die Messung ist dann ebenfalls zu
wiederholen und ggf. die Kontaktflüssigkeit zu erneuern. Dabei ist nicht zu
vernachlässigen, daß eine absolute Sicherheit natürlich nur das EKG geben kann, das
von einem Arzt geschrieben und anschließend ausgewertet worden ist. Vielmehr soll
dem Patienten mit dem Cardiocheck eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit zur
Verfügung gestellt werden. Besonders Menschen unter Streß wissen um die
Sicherheit mit dem Cadiocheck. Patienten mit Herzrhythmusstörungen sind die
Hauptgruppe, bei denen Cardiocheck vorrangig eingesetzt werden wird. Häufig ist bei
diesen Patienten eine Rhythmusstörung beim Arztbesuch nicht feststellbar zu
Hause treten die Störungen allerdings gehäuft auf und können nun nachweislich
festgehalten und die Parameter für den Arzt gespeichert werden.
Einfache Anwendung
Die beiden Kontaktflächen für den linken und den rechten Daumen werden mit 2
Tropfen einer Spezialflüssigkeit angefeuchtet. Das Gerät wird eingeschaltet und die
Fingerbeeren der Daumen werden leicht auf die Kontaktflächen gedrückt. Die
Messung der elektrischen Potentiale des Herzens erfolgt innerhalb der 10 sec.
Anschließend erfolgt sofort die Auswertung. Einfacher gehts nicht. Eine
zusätzliche
Elektrode bringt noch mehr Sicherheit bei den Meßergebnissen. Der Stecker wird mit
dem Cardiocheck verbunden und die angefeuchtete Elektrode mit einem leichten
Daumendruck an das linke Bein gedrückt.
Die Spezialflüssigkeit K2 darf nicht durch Wasser ersetzt werden. Die Meßergebnisse
werden ansonsten verfälscht. Blutdruckmeßgeräte zur Selbstmessung sind fast eine
Selbstverständlichkeit geworden und stellen für Arzt und Patient eine optimale
Ergänzung der Meßergebnisse in der Praxis dar.
Cardiocheck wird für eine grosse Zahl besorgter Mitmenschen eine weitere sinnvolle
Ergänzung innerhalb der Patientenselbstmessung für mehr Sicherheit im Alltag
darstellen.
Glossar
EKG
ElektroKardioGramm bedeutet die Registrierung der vom Herzen abgeleiteten
Aktionsströme. Die Aufzeichnung erfolgt mittels elektronischer Verstärkung auf einem
Monitor oder auf einem Papierstreifen. Der Arzt kann anhand der Aufzeichnungen
verschiedene Krankheitsbilder interpretieren.
QRS-Komplex
Entspricht der Erregungsausbreitung (Kammeranfangsschwankung) in beiden
Ventrikeln (rechte und linke Herzkammer). Dauer von 0,06 bis 0,10 sec.
Abweichungen können auf gravierende extrakardiale und kardiale Erkrankungen
hinweisen. Hierzu gehören u.a. Extrasystolen, diffuse Herzerkrankungen,
Schenkelblöcke.
ST-Strecke
Veränderungen der ST-Strecke weisen besonders auf Herzinfarkte hin.
Arrhythmie
auch Kammerflattern: Die Kammerfrequenz liegt im Ruhezustand bei 100 bis 150
Schlägen. weitere krankhafte Steigerungen sind möglich. Das Herz schlägt nicht
mehr normal. Arrhythmien müssen ärztlich behandelt werden.
[ Startseite | Aktuell | Service | Produkte | Kundenkarte | Über uns | Reformhaus ]