
| Kurzinfo Umweltbelastung Ozon Ozon besteht aus 3 Sauerstoffatomen. Ozon hat Eigenschaften, die einerseits lebensbedrohend, andererseits lebensnotwendig sind. Auf der einen Seite hält es das kurzwellige UV-Licht, das von der Sonne kommt, davon ab, die Erdoberfläche zu erreichen. Es ist also ein wichtiger UV-Filter und schützt uns auf der Erde vor dieser schädlichen UV-Strahlung. Wäre z. B. kein Ozon in der Atmosphäre, gäbe es wahrscheinlich kein höheres Leben auf der Erde, da die energiereiche Strahlung alle Pflanzen und Tiere vernichten würde. Auf der anderen Seite ist Ozon auch hochgiftig. Glücklicherweise befindet sich der größte Teil des Ozons in 15 bis 30 km Höhe, also außerhalb unseres normalen Lebensraumes. Leider zerstören wir langsam diese Ozonschicht und erhöhen dadurch die UV- Strahlung. Gleichzeitig gibt es aber eine Reihe von Substanzen, die in Bodennähe zusätzlich Ozon bilden. So wird z. B. Ozon bei Lichteinwirkung aus dem Abgas Stickstoffdioxid (Auspuffgase, Industrieabgase) und dem Luftsauerstoff gebildet. Steigen dann diese Ozonwerte an, kann dies zu Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Erkrankungen führen. So kann Ozon z. B. bei empfindlichen Menschen Tränenreiz, Reizungen der Atemwege, Husten, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Atembeschwerden hervorrufen. Erste Verhaltensregeln wären dann, körperliche Anstrengungen zu vermeiden und Orte mit niedrigerer Ozon-Konzentration aufzusuchen. Kohlenmonoxid: Es entsteht bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen (Auto- und Industrieabgase). Das Gas ist giftig und zerstört obere Schichten der Erdatmosphäre. Erste Anzeichen bei steigenden Kohlenmonoxid-Werten: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schwindel. UV- Strahlung: Je intensiver die Sonne strahlt, desto höher ist die Belastung der Haut durch UV-Strahlung. Sechs Prozent der gesamten auf die Erde treffenden Sonnenstrahlen enthalten unsichtbare ultraviolette Strahlen. Je nach Wellenlänge werden Sie in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Je kürzer die UV-Wellenlänge ist, desto energiereicher ist die Strahlung und desto höher ihre biologische Wirkung. Die Intensität der UV-Strahlung ist abhängig vom Einfallswinkel der Sonne, von der Bewölkung, dem Ozongehalt der Atmosphäre und von der atmosphärischen Trübung. Sie ändert sich deutlich mit der geographischen Breite, Höhenlage sowie der Jahres- und Tageszeit. Der sogenannte UV-Index nennt verschiedene Hauttypen und die Zeit, in der empfohlen wird, mit dem Sonnenbaden aufzuhören. So kann es sogar passieren, daß im Sommer nur von einer Zeit von einer halben Stunde in der Sonne ausgegangen werden kann. Grundsätzlich wird angeraten, die Haut langsam an intensive Sonneneinstrahlung zu gewöhnen, die Mittagsstunden von 12 - 15 Uhr zu meiden, bzw. sich im Schatten aufzuhalten. Man sollte niemals ohne geeigneten Augenschutz in die Sonne blicken. Besonders Kleinkinder sind vor starker Sonnenstrahlung zu schützen. Die steigende UV-Strahlung führt beim Menschen zu Veränderungen der Haut, zu Veränderungen im Bereich der Augen und zu einer Beeinflussung des Immunsystems, wobei die alamierende Zunahme an Hautkrebs am Bedenklichsten ist. Bekannt ist, daß die Neuerkrankungsrate an dem extrem bösartigen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) sich alle 10 bis 15 Jahre verdoppelt! Der Hautkrebs steht statistisch gesehen in Deutschland mittlerweile an 2. Stelle aller bösartigen Tumore. |
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